Meine DIY Projekte
Hier möchte ich euch meine über die Jahre entstandenen DIY (Bastelprojekte) vorstellen.
Meine Ideen halte ich meist per Hand in einem Notizblock fest, hier kann ich dann immer wieder was ergänzen oder ändern. Alle beschriebene Projekte sind meist auf meinem Mist gewachsen.
Gartenhaus
Es hat lange gedauert aber im Juni 2026 war der Start für unser Gartenhaus. Da wir kein einfaches von der Stange wollten und wir auch noch das Holz von einem alten Dachstuhl hatte, habe wir entschieden ein eigenes mit Pultdach zubauen.
Der Plan für das Gartenhaus wurde kurz auf Papier skizziert und anschließend noch mit Visio erstellt.
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Als Material haben wir noch Reste eines alten Dachstuhls, für die Rahmen und Pfosten. Zusätzlich haben wir noch neue Leimholz Balken für für die Pfetten und Sparen verbaut. Als Verkleidung wurden 19 mm Nut und Feder Bretter verwendet.
Das Gartenhaus wurde auf einem Holzrahmen aufgebaut, der auf den einbetonierten M22 Gewindestangen befestigt wird. Die Gewindestangen sind auf der Skizze rot markiert, insgesamt 14 Stück. Die Art der Befestigung
| Die Art der Befestigung habe ich schon für die Terassenüberdachung verwendet, dort aber mit fertig gekauften aus rostfreien Edelstahl aber zum verschrauben. Die gab es aber nicht in der Länge die ich brauchte. | ![]() |
Zur Befestigung im Fundament haben wir bei Befestigungsfuchs folgendes bestellt
- Gewindestange M22x1000mm, DIN 976/975, galvanisch verzinkt, 8.8
- Sechskantmuttern M22 - DIN 934 -galvanisch verzinkt - Festigkeitsklasse 8
- Unterlegscheiben für M22 Holzverbinder - DIN 1052 - galvanisch verzinkt Ø Aussen 92 mm, Stärke 8 mm
Die Gewindestangen habe ich dann immer auf eine Länge von 50 cm zugeschnitten und ein Stück Winkeleisen angeschweißt. Zum Verdichten des Schotters für das Fundament habe ich eine Rüttelplatte mit 100 KG verwendet.
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Dann ging es an die Umsetzung, erst die Erde ausheben für das Fundament. Man ist immer überrascht, wie viel Erde man doch aus so einem kleine Stück Garten rausholt. Glücklicherweise haben wir per Kleinanzeigen Abnehmer gefunden.
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Als nächstes wurden für die spätere Besfestigung des Gartenhaus Pfanzsteine im Fundament verteilt. Die dienen dann zur Aufnahme, einbetonieren der Gewindestangen.
Um die richtigen Stellen für die Pflanzsteine zu finden, habe ich als erstes den Grundrahmen des Gartenhauses zusammengeschraubt. Dann entsprechend der Skizze M25 Löcher in den Rahmen gebohrt und konnte dann den Rahnen auf den Boden positionieren und die Stellen markieren wo ich die Steine platzieren musste.
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Weiter ging es, gemeinsam mit meinem Sohn, mit der Rand Einfassung des Fundaments. Hier haben wir Rasenkantenstein mit C Form verbaut.
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Nachdem der Rand fertiggestellt war, konnte es mit dem verfüllen des Fundaments mit Schotter (RCL) gehen. Schicht für Schicht einbringen und verdichtet.
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Der nächste Schritt war, die Gewindestangen für den unteren Gartenhausrahmen einzubetonieren.
Dazu habe die Gewindestangen in den Grundrahmen des Gartenhauses (den ich oben beschrieben schon zusammengeschraubt hatte) provisorisch eingesetz und den Rahmen mit Abstandshaltern über den Pflanzsteinen positioniert, so das die Gewindestangen tief genug im Beton sitzen.
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Nachdem der Beton getrocknet ist, geht es, mit Unterstützung meiner Frau an das weiter verfüllen des Fundaments mit etwas feinerem Schotter (RCL) und wieder schön verdichten.
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Die letzte Schicht für das Pflastern, besteht aus feinem Schotter. Mit Hilfe von Rohren und einer Wasserwagge wir die Schicht dann abgezogen, zum Verlegen der Pflastersteine.
Die Pflasterstein (Koll TERRA ROMA) waren ursprünglich für die Terrasse vorgesehen, da wurden dann doch Feinsteinzeug Platten verbaut. Leider reichten die Steine nicht für das ganze Fundament aus. Für die Flächen unter und hinter dem Haus haben wir dann andere Platten verwendet.
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Jetzt ging es an den Aufbau des Gartenhaus. als estes wurden die M22 Muttern mit den Unterlegscheiben auf die Gewindestangen in der richtigen Höhe gebracht.
Dann wurde der Grundrahmen auf die Gewindestangen gesteckt, befestigt wurde der Rahmens später von oben mit Unterlegscheiben und den M22 Muttern.
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Die Art der Befestigung hat den Vorteil, dass man den Rahmen einfach durch Drehen der Schrauben in die Waage bekommt, oder ihn in der Höhe variieren kann.
Weiter ging es dann mit dem Aufbau des Ständerwerks für das Gartenhaus. Hierzu haben ich überwiegend die Balken des alten Dachstuhls verwendet. Hier noch mit provisorischen Querstreben.
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Nach Abschluß des Ständerwerks ging es an die Dachkonstruktion. Für das Dach wurden erst die neuen Leimbinderbalken vorbereitet.
Anschließend ging es an die Montage der Pfetten und Sparren für das geplante Pultdach. Zeitweis brauchten wir Wetterbedingt eine Plane gegen den Regen.
Rechts auf dem Bild ist das Dach schon teilweise mit Platten abgedeckt. Zur Befestigung haben wir entsprechend lange Tellerkopfschrauben verwendet, und zur Stabilisierung wurden die Pfetten mit den Pfosten durch Kopfbänder verbunden.
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Eingedeckt wurde das Dach mit OSB Platten, die von oben einen Schutzanstrich und später noch von unten einen weißen Anstrich erhalten haben.
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Anschließend wurden darauf die Schweißbahnen aufgebracht.
Der Fachmann wird sich jetzt bestimmt die Haare raufen aber ich fand für das erste Mal echt Klasse. Ich gebe mir einen
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Der Zwischenstand, das Ständerwerk mit Dach.

Nun ging es an die Verkleidung der Wände. Hierzu haben ich Nut und Feder Bretter aus dem Fachhandel genommen. Die waren etwas höher als die aus dem Baumarkt. Abschließend haben die Bretter noch einen grauen Anstrich erhalten. Weil ich das nicht alles mit Farbrolle und Pinsel machen wollte, habe ich mir eine elektrischen Farbspritzpistole besorgt und damit die Farbe aufgebracht, kann ich nur empfehlen.
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Das nächste war das Anbringen der Dachrandprofile und der Regenrinnen. Da ich das auch noch nie verbaut habe, hatte ich mich vorab in Internet schlau gemacht, Hilfreich fand ich das Video.
Verbaut habe ich die Aluminium Ortbleche ohne Wasserfalz und die Piccolo Kastendachrinne der Firma Sarei. Auf der Seite des Herstellers gibt es auch die Anleitungen zur Verarbeitung.
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Zwischen den beiden Dachhälften klaffte noch eine Lüge, die geschlossen werden wollte, hier war geplant ein Oberlicht einzubauen.
Für die Scheiben habe ich eine 3mm Plexiglasscheiben bei Plattenzuschnitt24 bestellt. Den Rahmen, in den die Scheiben eingesetzt wurden, habe ich zwei dickere Latten genommen und mit der Tischkreissäge eine Falz für die Scheiben angebracht. Von Aussen habe ich einfache Bretter zur Verblendung verwendet.
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Jetzt fehlte noch eine Türe. Eine passende, was die Maße und auch das Aussehen anging, habe ich nicht gefunden und eigendlich hätte eine gekaufte auch nicht zum Gartenhaus gepasst. Also wurde kurzerhand ein Eigenbau geplant.
Für den Rahmen habe Balken mit einer Stärke von 6 x 10 cm genommen, vielleicht etwas zu überdeminsioniert aber die hatte ich noch vom letzte Projekt übrig.
Da ich auch noch keine Türe selber gebaut hatte, habe ich mich vorher wieder Informiert wie die Verstrebung laufen muss und wie man diese am besten Verbindet.
| Für den Türrahmen wurden die diagonale Strebe oben und unten mit einem Z-Ausschnitt befestigt , Hier ein meine ich gutes Video von der Werkstattseite zum Thema Brettertür | ![]() |
die Balken wurden an den Schnittstellen per Überblattung verbunden. Der Rahmen wurde nur verleimt und zusätzlich mit Holzdübeln verbunden.
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Befestigt habe ich die Türe mit drei Ladenbänder gekröpft 500x10x40x5 mm schwarz ZPK 500/16 C inkl der passenden Kloben von der Firma Bresko.
Verkleidet wurde die Türe außen mit den Nut und Feder Brettern. und ein passendes Schloss eingebaut.
Wie es der Zufall es manchmal so mit sich bringt, hat meine Frau auf dem Weg zur Arbeit ein Fenster entdeckt, das jemand auf dem Sperrmüll entsorgen wollte. Nach Feierabend bin ich den da vorbei gefahren und zu Glück war es noch da und recht brauchbar. Nach ein wenig Schleifen und einem neuen Anstrich, musste noch der Auschnitt am Gartenhaus etwas angepasst werden und das Fenster konnte eingesetzt weerden.
Natürlich durfe die passende Beleuchtung nicht fehlen.
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Zum Abschluss wurden noch Eckleisten angebracht.

Inkl. eines passenden Nistkaste,
Wasserstelle
Meine Frau kam von einer Landschafts- und Gartenausstellung mit einer Idee für eine Wasserstelle mt Schlauchhalter. Für die Wasserentnahme an der Zisterne fehlte sowieso noch eine pasasende Lösung.
Als Materiealien habe ich ein alter Blecheimer, Stahlblech in der Stärke von 1 mm, und Flacheisen verwendet. Für den Schlauchanschluss habe ich eine Kugelkopfhahn und für den Anschluss an die Zisterne noch Kupferrohr verwendet.
Der Eimer dient als Schlauchhalterung, das Flacheisen zur Verstärkung der Konstruktion.
Aus dem Blech gabe ich mir zwei Stücke ausgeschnitten, eins für die Bodenplatte und das andere als Rückwand.
Die Bleche wurden wie auch dem Bild zu sehen zusammen gepunktet. Zu Verstärkung habe ich die Flacheisen passend abgelängt und mittig an der Hinterseite der Rückwand angeschweißt, so das noch ein Rohr gut zwischen passt.
Vorne habe ich noch zwei kleine Stücke des Flacheisen zur Verstärkung angebracht.
Beim Eimer wurde zu erst unten ein Teil ausgeschnitten, um Platz für den Hahn und den Schlauch zu schaffen. Unten auf den Bildern gut zu sehen. Anschließend mit dem Ausschnitt unten auf der Rückwand angeschweißt.
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Unsere Zisterne ist neben der Terrasse, besser gesagt unter der zweiten Ebene der Terrasse eingebaut, und fasst 4.500 Liter. Gespeist wird sie von der einen Hälfte des Hausdaches und von der Tarrassenüberdachung. In der Zisterne befindet sich eine Tauchpumpe mit Schwimmer, die das Wasser ins Haus zu einem Ausgleichsbehälter pumpt und von da wieder raus zur Wasserstellt.
Der Ausgleichbehälter hat den Vorteil, das die Pumpe nicht immer direkt anspringt wenn man Wasser entnimmt, das schont die Tauchpumpe.
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Einen Tipp zur Zisterne und faulig riechendem Wasser. Die Faulgase in Zisternen entstehen durch Zersetzung von Biomasse (Laub, Kot) am Boden, besonders im Sommer. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten dem entgegen zuwirken, u.a. mit Chemie oder einem Vorfilter in den Zuläufen.
Ich habe mir eine Belüftung für die Zisterne mit folgenden Teilen zusammengestellt:
- Sauerstoffstein Sprudler AquaOne Aquarium Luftausströmer Kugel Größe 5cm 4 Stück
- Luftverteiler Aquarium Ventil 13
- Luftschlauch Teichpoint 25 m PVC Luftschlauch 4mm innen
- und einen Pumpe wie z. B. Teichbelüfter 600 L/H stufenlos regulierbar
Die Pumpe läuft alle 15-30 Minuten, gesteuert durch eine einfache Zeitschaltuhr. Seit dem hat sich der faulige Geruch beinahe auf null reduziert.
Holzstehle
Aus einem alten Eichen Brett mit ein paar Löchern eine ansehnlicher Gartendeko erstellen.
Das Ausgangsmaterial ein altes Eichenbrett![]() | Mit einem Falke Kreisschneider FKS-H 120 wurden die Löscher in das Brett geschnitten Mit einer Lötlampe das Brett abgeflämt. ![]() | Aus Winkeleisen habe ich eine passende Halterung für das Brett zusammengeschweißt.![]() ![]() | |
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