Meine DIY Projekte

Hier möchte ich euch meine über die Jahre entstandenen DIY  (Bastelprojekte) vorstellen.


20.02.2026 18:54

Gartenhaus

Es hat lange gedauert aber im Juni 2026 war der Start für unser Gartenhaus. Da wir kein einfaches von der Stange wollten und wir auch noch das Holz von einem alten Dachstuhl hatte, habe wir entschieden ein eigenes mit Pultdach zubauen.  

Der Plan für das Gartenhaus wurde kurz auf Papier skizziert und anschließend noch mit Visio erstellt.

Als Material haben wir noch Reste eines alten Dachstuhls, für die Rahmen und Pfosten. Zusätzlich haben wir noch neue Leimholz Balken für für die Pfetten und Sparen verbaut. Als Verkleidung wurden 19 mm Nut und Feder Bretter verwendet.

Das Gartenhaus wurde auf einem Holzrahmen aufgebaut, der auf den einbetonierten M22 Gewindestangen befestigt wird. Die Gewindestangen sind auf der Skizze rot markiert, insgesamt 14 Stück. Die Art der Befestigung

Die Art der Befestigung habe ich schon für die 
Terassenüberdachung verwendet, dort aber mit fertig gekauften aus rostfreien Edelstahl aber zum verschrauben. Die gab es aber nicht in der Länge die ich brauchte. 

Zur Befestigung im Fundament haben wir bei Befestigungsfuchs folgendes  bestellt

Die Gewindestangen habe ich dann immer auf eine Länge von 50 cm zugeschnitten und ein Stück Winkeleisen angeschweißt.



Dann ging es an die Umsetzung, erst die Erde ausheben für das Fundament. Man ist immer überrascht, wie viel Erde man doch aus so einem kleine Stück Garten rausholt. Glücklicherweise haben wir per Kleinanzeigen Abnehmer gefunden.

Als nächstes wurden für die spätere Besfestigung des Gartenhaus Pfanzsteine im Fundament verteilt. Die dienen dann zur Aufnahme, einbetonieren der Gewindestangen. 

Um die richtigen Stellen für die Pflanzsteine zu finden, habe ich als erstes den Grundrahmen des Gartenhauses zusammengeschraubt. Dann entsprechend der Skizze M25 Löcher in den Rahmen gebohrt und konnte dann den Rahnen auf den Boden positionieren und die Stellen markieren wo ich die  Steine platzieren musste.



Weiter ging es, gemeinsam mit meinem Sohn, mit der Rand Einfassung des Fundaments. Hier haben wir Rasenkantenstein mit C Form verbaut.  

Nachdem der Rand fertiggestellt war, konnte es mit dem verfüllen des Fundaments mit Schotter (RCL) gehen. Schicht für Schicht einbringen und verdichtet.

Der nächste Schritt war, die Gewindestangen für den unteren Gartenhausrahmen einzubetonieren. 
Dazu habe die Gewindestangen in den Grundrahmen des Gartenhauses  (den ich oben beschrieben schon zusammengeschraubt hatte)  provisorisch eingesetz und den Rahmen mit Abstandshaltern über den Pflanzsteinen positioniert, so das die Gewindestangen tief genug im Beton sitzen. 


Nachdem der Beton getrocknet ist, geht es, mit Unterstützung meiner Frau an das weiter verfüllen des Fundaments mit etwas feinerem Schotter (RCL) und wieder schön verdichten.

Die letzte Schicht für das Pflastern, besteht aus feinem Schotter. Mit Hilfe von Rohren und einer Wasserwagge wir die Schicht dann abgezogen, zum Verlegen der Pflastersteine. 

Die Pflasterstein (Koll TERRA ROMA) waren ursprünglich für die Terrasse vorgesehen, da wurden dann doch Feinsteinzeug Platten verbaut. Leider reichten die Steine nicht für das ganze Fundament aus. Für die Flächen unter und hinter dem Haus haben wir dann andere Platten verwendet.

Jetzt ging es an den Aufbau des Gartenhaus. als estes wurden die M22 Muttern mit den Unterlegscheiben auf die Gewindestangen in der richtigen Höhe gebracht. 

Dann wurde der Grundrahmen auf die Gewindestangen gesteckt, befestigt wurde der Rahmens später von oben mit Unterlegscheiben und den M22 Muttern.


Die Art der Befestigung hat den Vorteil, dass man den Rahmen einfach durch Drehen der Schrauben in die Waage bekommt, oder ihn in der Höhe variieren kann.

Weiter ging es dann mit dem Aufbau des Ständerwerks für das Gartenhaus. Hierzu haben ich überwiegend die Balken des alten Dachstuhls verwendet. Hier noch mit provisorischen Querstreben.

Nach Abschluß des Ständerwerks ging es an die Dachkonstruktion. Für das Dach wurden erst die neuen Leimbinderbalken vorbereitet. 

Anschließend ging es an die Montage der Pfetten und Sparren für das geplante Pultdach. Zeitweis brauchten wir Wetterbedingt eine Plane gegen den Regen. 

Rechts auf dem Bild ist das Dach schon teilweise mit Platten abgedeckt. Zur Befestigung haben wir entsprechend lange Tellerkopfschrauben verwendet, und zur Stabilisierung wurden die Pfetten mit den Pfosten durch Kopfbänder verbunden.


Eingedeckt wurde das Dach mit OSB Platten, die von oben einen Schutzanstrich und später noch von unten einen weißen Anstrich erhalten haben. 

Anschließend wurden darauf die Schweißbahnen aufgebracht.

Der Fachmann wird sich jetzt bestimmt die Haare raufen aber ich fand für das erste Mal echt Klasse. Ich gebe mir einen

Der Zwischenstand, das Ständerwerk mit Dach. 

Nun ging es an die Verkleidung der Wände. Hierzu haben ich Nut und Feder Bretter aus dem Fachhandel genommen. Die waren etwas höher als die aus dem Baumarkt. Abschließend haben die Bretter noch einen grauen Anstrich erhalten. Weil ich das nicht alles mit Farbrolle und Pinsel machen wollte, habe ich mir eine elektrischen Farbspritzpistole besorgt und damit die Farbe aufgebracht, kann ich nur empfehlen.

                         

Das nächste war das Anbringen der Dachrandprofile und der Regenrinnen. Da ich das auch noch nie verbaut habe, hatte ich mich vorab in Internet schlau gemacht, Hilfreich fand ich das Video

Verbaut habe die Aluminium Ortbleche ohne Wasserfalz der Firma Sarei. Auf der Seite gibt es auch die Anleitungen zum Anbringen.

Zwischen den beiden Dachhälften klaffte noch eine Lüge, die geschlossen werden musste. Es fehlt noch ein Fenster Für die Scheiben habe ich 3mm Plexiglasscheiben bei Plattenzuschnitt24 bestellt. Für den Rahmen, in den die Scheiben eingesetzt wurden, habe zwei dickere Latten genommen und mit der Tischkreissäge eine Falz angebracht. 



.....


Das Ergebnis

  Inkl. eines passenden Nistkaste,


24.02.2026 21:00

Wasserstelle

Meine Frau kam von einer Landschafts- und  Gartenausstellung mit einer Idee für eine Wasserstelle mt Schlauchhalter. Für die Wasserentnahme an der Zisterne fehlte sowieso noch eine.

Die Materiealien sind ein alter Blecheimer, Stahlblech in der Stärke von 1 mm, und Flacheisen. 

Der Eimer dient als Schlauchhalterung, das Flacheisen zur Verstärkung der Konstruktion.


 

18.02.2026 18:02

Holzstehle

Aus einem alten Eichen Brett mit ein paar Löchern eine ansehnlicher Gartendeko erstellen.

Das  Ausgangsmaterial ein altes Eichenbrett





Mit einem 

Falke Kreisschneider FKS-H 120 wurden die Löscher in das Brett geschnitten Mit einer Lötlampe das Brett abgeflämt.

Aus Winkeleisen habe ich eine passende Halterung für das Brett zusammengeschweißt.